Predator

(Predator), USA, 1987, ca. 107 Min.
Veröffentlicht: 10. Juli 2006




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4 Stimme(n), Ø 4,75 Köppe
„Wenn es blutet, können wir es töten.“

Ein Alien randaliert durch den Dschungel Süd-Amerikas und killt nicht nur revoltierende Paras, sondern auch Spezialeinheiten aus dem Hause USA.

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Warum? Freizeitbeschäftigung. Der Predator, aus den entferntesten Winkeln unserer Galaxie stammend, ist, wie sein Name schon sagt, passionierter Jäger. JJ-One hätte er in drei Sekunden aus dem Land gejagt – so hart ist er er. Aber bevor jemand ein zuschnelles Urteil fällt: er killt nicht aus der puren Lust am Töten, sondern lediglich aus der Lust am Jagen. Die Menschen sind nur seine Beute. Nicht mehr, nicht weniger. Doch diesmal ist seine Beute widerstandsfähiger als er es erwartet hat, denn Arnold himself mit einem Trupp muskelbepackter Marines im Gepäck (Carl Weathers und Jesse Ventura – FOR THE WIN!) kreuzt seinen Weg und nachdem der Predator Arnolds Team auf ein Minimum reduziert hat, wird der Spieß umgedreht – und der Predator vom Jäger zum Gejagten…

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„Predator“ bietet uns, wie der Ami so schön sagt, einen „Hell of a Ride“, wie man ihn heute so nicht mehr zu sehen bekommt. Action-Spezi John McTiernan („Stirb Langsam“) schafft es bravorös, die zum Schmunzeln anmutende Grundstory (Alien jagt Marines durchs Unterholz) zu einem Actionkracher der Superlative umzusetzen. Auch noch 20 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung, im Zeitalter von glibberigen CGI-Monstern, kann der Film in ALLEN Belangen vollends überzeugen und lässt so manches Actionfeuwerk, gezündet anno 2006, weit hinter sich.

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Der Grund hierfür ist recht simpel: John McTiernan weiß, wann, wie und vorallem WAS er zeigen kann. Dieses gilt nicht nur für die Story an sich, sondern auch für den eigentlichen Hauptdarsteller, dem Predator. Mit einem falschen Design oder einer zu überzogenden Darstellung hätte man den ganzen Film sehr schnell kaputt machen können, doch McTiernan schafft die Balance zwischen Phantastik und Realität zu halten. Interessanterweise hat gerade dieser Grund die Produktion fasst zum Scheitern gebracht, denn das Originaldesign des Predators sah zu Drehbeginn vollkommen anders aus und ähnelte mehr einer Killer-Heuschrecke. Da die animatronischen Effekte im Dschungel allerdings vollkommen versagten, verschob man den Dreh um mehrere Monate und erschuf ein komplett neues Design, welches man nicht der Fantasie freien Lauf ließ – sondern den drehtechnischen Bedingungen anpasste. Eine weise Entscheidung, denn gerade dadurch gewinnt der Predator mehr an Realität und Glaubwürdigkeit und lässt das gesamte Szenario erschreckender und im finalen Zusammenprall mit Muskelmasse Arnold brachialer wirken (man stelle es sich nur vor: Arnie gegen eine Riesen-Heuschrecke…). Das „neue“ Design des Predators ist IMHO eines der besten Creature-Designs der Filmgeschichte und je für einen außerirdischen Killer geschaffen wurde. Das Einzige, was zum Schmunzeln anregt, sind die überlangen Latex-Finger des Predators, die sichtlich zu groß für den Schauspieler waren. Aber naja…darüber kann man wegschauen…sehr gerne wegschauen.

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Ebenfalls hervorzuheben sind natürlich die Charaktere. Sie sind zwar recht eindimensinal gezeichnet, allerdings erwartet man von einer taffen Marine-Einheit, bestehend aus 6 Mann und doppelt sovielen Muskeln, auch keine charakterliche Dimensionalität à la Shakespeare. Die Schauspieler werden ihren Rollen absolut gerecht und Alternativen wären nur recht schwer vorstellbar. Zum Thema Action und Gewalt brauche ich wohl nicht allzu viel zu sagen. Bereits nach 20 Minuten fliegt der halbe Dschungel in die Luft und der Predator geht nicht gerade zimperlich mit seiner Beute um. Für Freunde gewaltreicher Action-Orgien ein optisches Schmankerl. Für mich persönlich erschien es manchmal ein bißchen Zuviel des Guten, sprich: der Film an sich hätte es nicht unbedingt nötig gehabt, etwas mehr subtiler Horror hätte sicherlich nicht geschadet, aber auch hier dosiert es McTiernan weise.

Fatality:
Ganz großes SciFi-Action-Kino der 80′er Jahre! Da bleibt nur eines zu sagen: 5 Köppe für Mettgut, Zigarren, dicke Wummen, geile Sprüche, Arnold, haufenweise Muskeln und einen außerirdischen Killer-Förster…


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Der Autor...
Krypton McKracken


  • difranco

    Ein echter Hau Drauf Film :gluck:

  • Moonwalking Dead

    :aaaaaa: Get to the Chopaaaaaa! :aaaaaa:

  • http://www.videoraiders.net Krypton McKracken

    CHOOOOOPPPPPPPPPAAAAAAAAAAAAAAAAAA! :waaah: :waaah: :waaah:

  • Dr_gonzo81

    Wenn es blutet, können wir es töten!!! :D