Mike und Debbie ahnen nicht, welche Gefahr in dieser lauen Sommernacht über dem amerikanischen Städtchen Crescent Cross liegt. Während sie und zirka 89 weitere Teenager in ihren Hotrods über der Stadt rumfummeln und die örtlichen Nerds mit Müll beworfen werden, geschieht das Unfassbare: Die Special-Effects-Crew dieses 1989er Machwerkes attackiert die Teenager (und uns) mit totengeilen (ich meine das ernst!) Gummimonster-Masken der alten Schule!
Ach ja, es sind übrigens „Killer Clowns from outer space“ (laut deutschen Videotitel „Space Invaders“ – gähn!), und damit wären dann auch wirklich ALLE machbaren Filmmonster abgedeckt, die man vor fast 20 Jahren übers Zelluloid hetzen konnte. Ok, Killer-Wiesel aus Vietnam wären noch möglich gewesen, aber ’89 mussten es halt Clowns aus dem Weltall sein. Von mir aus – nur zu. Lassen wir uns auf die debile Story ein, entdecken wir schnell einen mehr als augenzwinkernden Pulp-Hammer. Die Über-Humoristen aus dem Spiralnebel töten ihre Opfer nämlich nicht einfach, sondern fangen sie mittels einer Spezialwaffe in Zuckerwatte ein, um sie dann zu GEEKEN!
In ihrem ZIRKUSZELT-RAUMSCHIFF! Klasse.
Zum Glück gibt es da ja noch den guten Sheriff. Und den bösen Sheriff. Der ist aber Waffennarr und Republikaner und stirbt alsbald durch Clowns. Auch Klasse. Der gute Sheriff kriegt irgendwann den Kniff raus, mit dem man den Slapstick-Slasher die Lichter auspusten kann, man braucht nämlich nur ihre Nase entweder mit einer Wumme oder einer Stecknadel zerstören und Zomg zerplatzt das Clownsgesicht. Das verhindert aber nicht, daß pünktlich zum Finale des Films der sechs Meter große Über-Clown angelatscht kommt und wen frisst.
Zirkusfilme sind eigentlich absoluter Schrott. Gibt es überhaupt Zirkusfilme? Wenn ja, hiermit haben sie nichts zu tun. Das Chiodo-Brothers-Trio setzt uns hier einen für die Achtzigerjahre sicherlich typischen, aber sehr skurillen und witzigen Horror-Slapstick vor. Die Grundelemente des amerikanischen B-Horrors sind allesamt enthalten: Kleinstadt, Teenager, Geeks, Sheriffs, Flachwitze, Monster, Aliens und es ist immer Nacht. Das gereicht „Killer Clowns from outer space“ aber nicht zum Nachteil, sondern macht ihn eher zu einem comichaften Abbild der ganzen Branche des alten Low-Budget-Horrorfilms.
Fatality:
Freakige Aliens in Kostümen zum Totlachen mit coolen Masken machen dumme Sachen zum Totlachen und starten mit ihrem leuchtenden Zirkuszelt-Sternenzerstörer eine Invasion auf eine idyllische Kleinstadt. Noch Fragen?
Ja! Wer hat eigentlich die Musik geschrieben? Nun, meinen Quellen zufolge die allseits bekannten „Dickies“. Punkrock, auch so ein typisches Ami-Ding. Hat in der Liste oben gefehlt. Gutes Theme!
Hellhaim






































