Predator 2

(Predator 2), USA, 1990, ca. 104 Min.
Veröffentlicht: 5. Juni 2006




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1 Stimme(n), Ø 4,00 Köppe
„Alles in Ordnung, ich bin Polizist.“
- „Ich glaub', das ist dem scheißegal!“

Vom Dschungel in die Großstadt…

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L.A. im (futuristischen) Jahre 1999. Gewalt beherrscht die Straßen. Die üblichen Verdächtigen (hier kolumbianische Drogenmafia und afro-amerikanische Ghettogangs – ganz groß Anfang der 90′er) liefern sich einen gandenlosen Bandenkrieg und setzen die lokale Polizei mächtig unter Druck. Die Stadt ähnelt einem Kriegsgebiet. Hinzu kommt auch noch die größte Hitzewelle des Milleniums – vom Smog will ich gar nicht erst reden. Und als ob das Alles noch nicht genug wäre, hüpft auch noch der Predator (bekannt aus Teil 1) durch die engen Gassen. Natürlich ist die Mordkomission ratlos, wer denn dort gerne Menschen an ihren Füßen aufhängt und ihnen die Haut abzieht. Da es anfänglich nur die High Society der örtlichen Drogenmafia trifft, tippen sie auf gezielte Anschläge seitens der verfeindeten Gangs. Doch ein Stückchen Metall vom Tatort macht Lieutenant Mike Harrigan stutzig, denn dabei handelt es sich nicht einfach nur um Metall, sondern um einen Teil einer Waffe mit einer nicht-irdischen Legierung. Er macht sich auf die Suche nach dem Täter und stößt schon bald auf den protzigen Jäger aus dem All…

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Was uns „Predator 2“ hier präsentiert ist ohne Frage eine der besten Fortsetzungen des Action-Kinos der 90′er! Genial wurde die Story vom Urwald Süd-Amerikas in den Großstadt-Dschungel L.A.’s transportiert. Zum Glück versuchte man nicht Arnold Schwarzenegger wieder zu rekrutieren, sondern einen neuen Rahmen für die Handlung zu spinnen, der sich zusätzlich nicht nur auf die Jagd nach dem Predator stützt, sondern auch noch einige andere Aspekte anklingen lässt (Bandenkrieg, Korruption, Vendetta, Erderwärmung, Medien, etc.). Sicherlich, kein Drama von faustischen Ausmaßen, aber das will der Film ja auch überhaupt nicht sein. Hier haben wir einen geradlinigen und konsequenten Actionfilm, der dem Zuschauer alles bietet, was er sich von einem guten Steifen dieses Genres wünscht. In erster Linie liegt dieses natürlich nicht nur am Grundgerüst, der Story, selber, denn sie kann nur so gut sein, wie sie auch umgesetzt wird und hier muss man vor allem Regisseur Stephen Hopkins ein Lob ausprechen, der nicht einfach nur eine Fortsetzung drehte, sondern einen eigenständigen Film mit Verweis auf Teil 1 (und das sollte wohl das größte Lob für ein Sequel sein).

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Ebenfalls die Darsteller können vollends überzeugen, auch wenn ihre Rollen manchmal ein bißchen zu stereotypisch angelegt sind, aber der Film schafft es damit zu spielen, so dass es im Gegensatz zu anderen Werken nicht allzu vorhersehbar oder gar störend wirkt. Dem Predator wird diesmal für seine Motivation sogar mehr Raum eingeräumt. Blieb er im ersten Teil noch das große Unbekannte, so wird sein Hintergrund mit den finalen 10 Minuten ein bißchen mehr durchleuchtet…und als kleines Trivia nebenbei: so fing das „Alien vs. Predator“-Universum an. Als reinen Insider-Gag platzierte die SFX-Abteilung in der Trophäensammlung des Predators einen Alien-Kopf. Dieses kam (ungewollt) bei den Fans so gut an, dass man danach sogar eine Comic-Reihe ins Leben rief – ebenfalls erfolgreich. Bücher, Videospiele und schließlich zwei Filme folgten und nun ist das Alien-Universum untrennbar mit dem Predator verbunden.

In visueller Hinsicht bietet uns der Film, wie schon kurz angedeutet, Bombast pur ohne aber sich dabei selber zu überholen. Die Straßenschlacht zu Beginn des Films, der Predator in der U-Bahn und das Gemetzel in der Kühlhalle gehört wohl mit zu dem feinsten Stoff, den uns Action-Regisseure in den vergangenen Jahren gesponnen haben. „Two thumbs up!“ würde Rogert und Ebert jetzt wohl sagen und dem könnte ich mich nur vollends anschließen…

Fatality:
„Predator 2“ ist Actionkino der Extraklasse und ohne Frage eine der besten Fortsetzungen, die das Action-Kino der 90*er zu bieten hat. 5 Köppe…ja, damit ist der Film auf einem Level mit dem Vorgänger…


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Der Autor...
Krypton McKracken