Nest, Das – Brutstätte des Grauens

(The Nest), USA, 1988, ca. 87 Min.
Veröffentlicht: 12. Januar 2008


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„So ein Wahnsinn. So ein Wahnsinn!“

Kakerlaken – was hat sich Gott dabei nur gedacht?

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Das diese Viecher sogar einen Atomkrieg überstehen würden und somit als recht widerstandsfähig bezeichnet werden dürfen, sollte hinreichend bekannt sein. Das man sie allerdings in Kombination mit radioaktiver Strahlung in fleischfressende Monster verwandeln kann, dürfte hingegen als Neuheit bezeichnet werden. So jedenfalls laut „Das Nest – Brutstätte des Grauens“ – in dem radioaktiv-verseuchte Schaben ganze Steaks verschlingen…ohne Folie.

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Leider auch Katzen und Menschen – was die lokalen Behörden aufschrecken lässt. Der störrische Bürgermeister Johnson, der um den Ruf seiner Touristenstadt besorgt ist, trifft sich mit der Wissenschaftlerin Dr.Hubbard – die ihm großmündig verspricht, die Kakerlakenplage mittels Giftgas innerhalb von 24 Stunden zu vernichten.

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GIFTGAS! Johnson wehrt sich zuerst gegen diese Maßnahme („So ein Wahnsinn. So ein Wahnsinn!“) – doch billigt letztlich widerwillig ein. Und er hat vollkommen recht – es ist Wahnsinn. Wahnsinnig ist vor allem der Ideenreichtum des Drehbuchautores, denn die dank radioaktiver Strahlung menschenfressenden Schaben, sind nicht nur auf Fleisch aus – sondern züchten sich selber zu einer neuen Rasse heran, in dem sie Besitz von den Körpern ihrer Opfern nehmen und verschmelzen!

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Glücklicherweise gibt’s auch hier einen Kleinstadtsheriff, der smart, jung und tough ist, und den Kakerlaken den Krieg erklärt…

Routiniert unterhaltsam inszeniert Terence H. Winkless seinen Debütfilm, der zeitlich etwas spät veröffentlicht wurde; knapp 5 Jahre nach der ersten Tierhorror-Welle. Weswegen zum Ende hin wohl der Mutationsfaktor eingebaut wurde, um so auf der „Die Fliege“-Welle mitzuschwimmen. Dafür bekommt man good ole SFX geboten. Animatronischer Wahnsinn der 80er. Davor ist es, wie erwähnt, ein ansehnlicher Tierhorror der nach bewährten Muster abgespult wird. Kleinstadt. Tiere. Erste Todesfälle. Ungläubige Lokalfürsten. Tougher Held. Mit kreischender Freundin. Massaker. Verbarrikadierung des Hauses. Aussichtslose Situation. Rettung in letzter Sekunde.

It’s the same old story over and over again – but that’s why we love this stuff…

Fatality:
Unauffällig – aber verdammt unterhaltsam.


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Der Autor...
Krypton McKracken