Der fiese Schläger von ’ner Titanic will die Fantasy-Wüste unterjochen. Keine Frage, hier muss der Beastmaster wieder ran…
Lord Agon hat finstere Pläne: Mit einem mystischen Amulett, das Auge des Braxus, will er ein gleichnamiges, finsteres Dino-Monster wieder zum Leben erwecken. Doch das Amulett befindet sich im Besitz von König Tal – Dars jüngerer Bruder (in Teil 1 noch schwarzhaarig, nun mit blonder Perücke). Also wird das überschaubare Königreich (drei Zelte plus Thron) niedergebrannt und Tal entführt. Natürlich kriegt Dar, der Beastmaster, davon nicht viel mit, da er als Aussteiger mit seinen tierischen Freunden durch die Lande streift. Erst als er eine Familie, die ihm nebenbei den Plot-Cluster darlegt, vor einer Handvoll Räuber rettet, wird ihm klar, dass er wieder mal seinen Kopf für seine Verwandten hinhalten muss.
Zusammen mit seinen Tieren, sowie dem Candymann Tony Todd (Seth – Standardwaffe: Bo) und einer ansehnlich jungen Dame (Shada – gespielt von Sandra Hess, durfte mal als Sonya Blade Asiaten verkloppen) macht er sich auf, die Festung von Agon zu stürmen, äußerlich ein Matte-Painting inmitten einer Wüste,…
…innerlich ein Raum mit zwei Steinstatuen und einer großen, dampfendem Zauberschüssel.
Beastmaster ist ein gewiefter Fuchs – und mit seinem beiden Helfern gelingt es ihnen doch tatsächlich ins Innerste der Feste vorzudringen. Doch dort schlendert bereits Braxus durch die Gegend…
Teil 3 der „Beastmaster“-Trilogie kommt im Gewand einer schnittigen TV-Produktion daher. Kostüme wurde vom „Xena“-Set geklaut, die Effekte beschränken sich auf Styropor-Felsen, schwabbelige Morphings und Perücken. Ich werde fast den Verdacht nicht los, dass dies eigentlich der Pilotfilm zur „Beastmasters“-Serie hätte sein sollen. Vielleicht ein Test-Film, um zu schauen ob das Interesse überhaupt noch vorhanden ist. Ob man das Interesse aber überhaupt durch pummelige Bodybuilder und grüne Blitze hätte aufrechterhalten oder wiedererwecken können, wage ich mal zu bezweifeln. Für den trashfreund bedeutet dies trotzdem einen angenehmen Zeitvertreib. Wenn Gummi-Monster auf geölte Muskeln stoßen, kann man sich die leeren Bierdose nebenbei an der Stirn zerdreschen. Yeah. Es ist kein Hochtrash, aber irrwitzig genug, um für gute Laune zu sorgen.
Fatality:
Tja, hätten wir die „Beastmaster“-Reihe nun auch durch.
Hellhaim







































