Eine Kurzempfehlung meinerseits: gestern sah ich den Film WARRIOR, von diesem ich nur bruchstückhaft etwas wahrgenommen habe. Die Existenz des Films war mir bewußt, nur wußte ich nicht so recht, wie ich den Film einzuordnen hatte. Allerdings kannte ich auch nicht viel davon – nicht einmal den Trailer habe ich vorweg gesehen, was das eigentliche Filmerlebnis zweifelsohne noch besser machte. WARRIOR ist im Grunde ein relativ geradliniges Fighter-Drama. Zwei entfremdete Brüder, durch den exessiven Alkohol-Missbrauch ihres Vaters gespalten, nehmen beide an einer Fighter-Challenge teil. Beide kämpfen für ihre Familien, beide gegeneinander. Mehr sage ich an dieser Stelle mal nicht.
Der Film spult zweifelsohne einige Klischees herunter – das ist aber diesmal egal. Denn er ist der wohl männlichste Film, den ich jemals gesehen habe. Ich könnte nun versuchen zu erklären, woran dies genau liegt, aber das wäre so unglaublich unmännlich, dass ich es nicht tue. Wenn man zwei Eier zwischen den Beinen hat, dann schaut man sich diesen Film alleine an. Auf keinen Fall mit weiblichen Anhang. Die würde nur daneben sitzen und andauernd fragen “Warum reden die denn nicht einfach miteinander?” Weib, Ruhe. It’s a manly movie. Den Film könnt ihr nicht mit einer Frau sehen. HÖCHSTENS mit eurem besten Freund. Aber wenn überhaupt, dann mit eurem BRUDER. Wenn ihr den Film kennt und einen Bruder habt, werdet ihr wissen warum.
Tom Hardy und Joel Edgerton sind perfekt gewählt und geben eine unglaubliche Performance ab. Ebenso Nick Nolte, der für die Rolle des Vaters gar für einen Oscar nominiert wurde. Ich könnte soviele lobende Worte über den Film verlieren, aber ich muss jetzt erstmal in den Wald. Und ein paar Bäume fällen. Mit nacktem Oberkörper. *Prust*
- Krypton McKracken






























